Vereinsgeschichte

2001 wurde erstmalig auch eine Jugendkasse eingerichtet und im gleichen Jahr erhielt unsere 1. Vorsitzende  Frau Anneliese Wilke vom Landesverband die silberne Ehrennadel für ihre Verdienste um den Bau der Reithalle. Problemlos verlief die Umstellung auf den Euro, doch ein geplanter Förderverein kam leider nicht zustande.

2002 übernahm ein neuer Vorstand die Amtsgeschäfte, bereits im Folgejahr kam es jedoch zum Streit mit den Mitgliedern und der Vorstand trat geschlossen zurück. 2003 wurde schnell zu einem der schwärzesten Jahre in der Vereinsgeschichte. Anfang des Jahres verstarb der Ehrenvorsitzende Ernst Schulenburg und aufgrund der Streitigkeiten verlor der Reitverein einige langjährige Mitglieder.

In einer turbulenten Hauptversammlung wurde  im Januar ein neuer Vorstand gefunden. Auch die Amtszeit des neuen Vorstands war jedoch leider nicht von langer Dauer. Bereits nach fünf Wochen warf auch dieser im Angesicht der schwierigen finanziellen Situation das Handtuch.

Danach liess sich kein neuer Vorstand mehr finden, der bereit war das finanzielle Risiko zu tragen. Der Verein stand damit sowohl finanziell als auch personell kurz vor dem Aus. Schliesslich erklärte sich Gerd Wülfken auf der außerordentlichen Hauptversammlung im März bereit, für sechs Monate als Notvorstand die Geschäfte zu führen. Es gelang dann, wieder Ruhe in den Verein zu bringen und mit einem harten Sparkurs und einem erfolgreichen Sommerturniers die Finanzen halbwegs zu konsolidieren.

Im Anschluss übernahm im September dann wieder ein regulärer Vorstand das Ruder, diesmal unter der ehemaligen Vorsitzenden Anneliese Wilke. Peter Schulenburg wurde zum neuen Ehrenvorsitzenden gewählt. Es gelang dann letztendlich, den Verein wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen und auch einige der Ehemaligen wieder einzubinden.

2004 öffnet sich der Verein mit seinen Voltigiergruppen und dem Schulbetrieb immer stärker auch für Nichtmitglieder. Neuerdings muss man nicht mehr Mitglied im Verein werden, was die psychlogische Einstiegshürde für Interessenten erheblich senkt. Die wachsende Nachfrage zeigte ziemlich schnell, das dieser Schritt richtig war. Mit vergünstigten Preisen für Mitglieder gelingt es letztlich, viele Reiter früher oder später doch als Mitglieder zu gewinnen.

Nach den entäuschenden Nennzahlen des Jahres 2002 gab es einige Stimmen, die das Sommerturnier grundsätzlich in Frage stellten. Das Ergebnis des Folgejahres liess jedoch alle Zweifler schnell verstummen. Mit einer sehr teilnehmerfreundlichen und seitdem nur behutsam weiterentwickelten Ausschreibung, die noch auf Gerd Wülfken zurückgeht, hat sich das Turnier seither mit einem stetigem Wachstum zu einer richtigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Im Jahr 2005 befand sich der Verein mit knapp 1600 Nennungen mit seinem Turnier zahlenmässig schon auf einer Augenhöhe mit sehr viel größeren und bekannteren Veranstaltern wie etwa dem Harburger Reitverein oder Rehagen.

Seit 2005 engagiert sich auch die nächste Generation jetzt zunehmend für den Verein. Auf Initiative von Christian Peters gelang im November dann doch noch die Gründung eines Fördervereins.


Die Chronik wurde zusammengestellt von Klaus Meise, 
bearbeitet und aktualisiert von Yves Harms



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